mobil leben, reisen und arbeiten

Bulgarien

Immer in Bewegung

Mit dem Wohnmobil auf der Landstraße in Rumänien

Als digitale Nomaden, die vollzeit in ihren Fahrzeugen leben, reisen und arbeiten sind wir immer in Bewegung. Selten bleiben wir länger an einem Ort und obwohl es im ersten Moment aufregend klingt, wünscht man sich gelegentlich eine Home-Base.

Es klingt aufregend: Allways on the road! Wir haben es uns genau so ausgesucht und würden auf keinen Fall tauschen wollen. Dennoch gibt es wie bei allen Dingen im Leben die schönen Momente und die weniger schönen Momente. Hier soll es um die weniger schönen Momente und die Suche nach einer kleinen Home-Base für die nächsten Wochen gehen.

Unsere zwei Vans in Bulgarien hinter einer Düne am Schwarzen Meer

Gerade stehen wir in Bulgarien, nur einige Meter vom schwarzen Meer entfernt und konnten die vielleicht letzten Sonnentage für dieses Jahr genießen. Inzwischen wird es jedoch kälter und regnerischer. Ich würde uns nicht als „Gutwetter-Camper“ bezeichnen, denn wir haben bisher (inzwischen knapp drei Jahre) in den verschiedensten Wetterlagen ausgeharrt. Ob Regen, Schnee, Kälte oder Hitze, wir sind auf keinen Fall zimperlich. 

Da aber Bulgarien nicht Portugal ist und die Temperaturen hier definitiv für längere Zeit unter den Gefrierpunkt fallen können, brauchen wir einen Plan B. Hinzu kommt, dass wir derzeit etwas genervt sind von sehr viel nassem Sand in unseren Fahrzeugen und es zudem recht früh dunkel wird. Ich weiß, alles meckern auf hohem Niveau und es könnte weit schlimmere Probleme geben, aber es ist Zeit mal für eine kurze Zeit einen Platz zu finden, an dem man dieses „ich bin angekommen“-Gefühl hat. 

Nicht zuletzt sind wir, um es ehrlich einzugestehen, gerade einfach durch. Nicht durch mit dem Lifestyle den wir leben, aber durch von dem, was die letzten beiden Jahre an permanenten Veränderungen für uns bereit gehalten haben. Dabei sind wir eigentlich noch recht gut durch die CoV-Zeit gekommen und haben grundlegend sehr viele positive Aspekte gefunden, die uns bei eingeschränktem Reiseverkehr eigentlich nur zugute kamen.

Wir konnten die schönsten Plätze ohne touristischen Andrang besuchen. Da wir sehr antizyklisch reisen, haben wir oft Strände oder eigentlich gut besuchte Orte ganz für uns alleine. Allerdings hatten wir zu Jahresbeginn 5 Welpen, die mit uns gereist sind und den Sommer in Deutschland verbracht um noch einige wichtige Dinge zu regeln. Auch dabei sind wir immer in Bewegung gewesen und waren nie länger an einem Ort.

Dies resultiert dann in dem Gefühl und Bedürfnis eine kurze Auszeit vom ständigen Fahren und Umherreisen zu brauchen. Im Moment glaube ich, ist dieses Bedürfnis bei Kathy stärke, aber es macht definitiv Sinn, um sich einfach mal zu sortieren.

Vollzeitvanlife überwintert auf einem alternativen Campingplatz in Portugal Moncarapacho

Bisher haben wir es aber auch in den süd-westlichen Ländern so gehandhabt, dass wir den November und Dezember in der Regel genutzt haben um etwas runter zu kommen. In den letzten zwei Jahren haben wir uns in Portugal für die Wintermonate immer einen Platz mit Strom und entsprechender Versorgung ausgesucht um mit Strom heizen zu können und etwas Komfort und Wohnlichkeit herzustellen. 

Gerade sind wir also in Bulgarien auf der Suche nach einem Platz, an dem wir genau das machen und bis kurz vor Weihnachten bleiben können. Danach soll es dann weitergehen. Und so Plan jetzt, in die Türkei?!

Funfact am Rande: Kathy hat bei AirBnB nach Unterkünften geschaut. Wir wollten etwas finden, was nicht direkt in der Stadt ist und auch für drei Hunde einigermaßen geeignet. Ganz klar, es gibt praktisch keine Unterkunft in Bulgarien, die da zur Verfügung steht. In der engeren Auswahl, Stand jetzt, ein Mobilehome mit Garten und einer der wenigen Campingplätze, die auch im Winter geöffnet haben. Mal schauen, was es am Ende wird.

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